Virtuelle Kreditkarte

Mit einer Online Kreditkarte sofort bezahlen: So geht's

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Eine virtuelle Kreditkarte gibt es nur als Daten: Name des Karteninhabers, Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer. Eine Karte aus Plastik gehört nicht dazu. Sie steht nach der Zusage des Herausgebers in der App bereit und lässt sich sofort für Zahlungen im Netz nutzen, über Apple Pay und Google Pay auch im Geschäft. Ob ein Verfügungsrahmen dazugehört, hängt am Kartentyp: Kreditkarten haben einen, Debit- und Prepaid-Karten nicht — dort gibst Du aus, was auf dem Konto oder aufgeladen ist. Der praktische Vorteil ist der entfallende Postweg: Wer die Karte heute braucht, wartet nicht auf die Zustellung.

Kurz: Eine virtuelle Kreditkarte ist Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer — nach der Freigabe in der App, ohne Plastik und ohne Wartezeit auf die Post. Ob ein Verfügungsrahmen dazugehört, hängt am Kartentyp: Kreditkarten haben einen, Debit- und Prepaid-Karten nicht.

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Unten steht, was eine virtuelle Karte ist, welche Karten sofort nutzbar sind, was sie kosten und wo der Unterschied zur Karte aus Plastik liegt. Konditionen Stand September 2026.

Was ist eine virtuelle Kreditkarte?

Eine virtuelle Kreditkarte ist eine Karte ohne Plastik: Du bekommst nur die Daten und zahlst damit online, in der App oder per Handy an der Kasse. Vier Angaben machen sie aus:

  • Kreditkartennummer — bei VISA und Mastercard meist sechzehn Stellen
  • Gültigkeitsdatum im Format MM/JJ
  • Prüfnummer, je nach Netz CVV oder CVC genannt
  • Name des Karteninhabers

Mehr braucht ein Online-Händler nicht. Dazu gehört ein Kundenkonto oder eine App, in der Du die Karte sperrst, Umsätze siehst und — bei Karten auf Guthabenbasis — Geld nachlädst.

Jede der Angaben hat ihre Aufgabe. Die Kartennummer ist kein Zufall: Die ersten sechs Stellen benennen den Herausgeber, die folgenden sieben bis neun das Kartenkonto, und die letzte Stelle ist eine Prüfziffer — mit dem Luhn-Algorithmus erkennt ein Terminal daran einen Tippfehler, bevor die Zahlung überhaupt losgeht. Wie eine Nummer aufgebaut ist, steht ausführlich auf unserer Seite zur Kreditkartennummer. Das Gültigkeitsdatum wird in Formularen oft unter „until end” abgefragt, in der Form MM JJ. Die Prüfnummer heißt CVC oder CVV, ist drei- bis vierstellig und belegt dem Händler, dass die Karte vorliegt und nicht nur ihre Nummer bekannt ist.

Für dieselbe Sache sind mehrere Namen im Umlauf: Online Kreditkarte, digitale Kreditkarte, eCommerce Card, Einmalkarte. Gemeint ist immer dasselbe — gültige Kartendaten in der App statt eines Stücks Plastik. Sie gelten bis zu dem Ablaufdatum, das auf ihnen steht, und werden bis dahin genutzt wie jede andere Karte.

So sieht eine virtuelle Kreditkarte aus

GIROMATCH Ratgeber zur virtuellen Kreditkarte
Das sind die Daten einer virtuellen VISA Kreditkarte
Namewie im Ausweis
Nummer4XXX XXXX XXXX XXXX
Prüfnummer•••
Gültig bisMM/JJ

Welche Kreditkarte ist sofort nutzbar?

Nutzbar ist die Karte, sobald der Herausgeber den Antrag freigegeben hat. Bei Anbietern mit virtueller Karte liegen die Daten danach in der App, die Plastikkarte kommt später per Post. Vier Karten aus unserem Vergleich tragen diese Eigenschaft:

KarteTypVerfügungsrahmenJahresgebühr
Instabank KreditkarteVISA Creditja, ab 4.000 Eurokeine
TF Bank Mastercard GoldMastercard Creditja, bis 2.000 Euro von Beginn an0 Euro
C24 BankMastercard Debitnein0 Euro
NickelMastercard Debitnein25 Euro

Die beiden Kreditkarten kommen mit einem Rahmen, die beiden Debitkarten nicht — dort gibst Du aus, was auf dem Konto liegt. Bei der Instabank Visa ist die virtuelle Karte nach der Genehmigung einsatzbereit, die physische folgt in sieben bis zehn Tagen. Beide Kreditkarten setzen ein regelmäßiges Einkommen voraus. Instabank kommt dabei ohne SCHUFA-Abfrage aus, verlangt laut eigenen Angaben aber eine ausreichende Bonität — der Weg über die Auskunftei fällt weg, die Prüfung nicht.

Gibt es eine virtuelle Kreditkarte mit Verfügungsrahmen?

Ja, aber nur bei echten Kreditkarten. Eine Prepaid-Karte und eine Debitkarte geben aus, was vorhanden ist — ein Rahmen gehört nicht dazu, egal ob die Karte virtuell ist oder aus Plastik. Der Rahmen hängt am Kartentyp, nicht am Material.

Unter den vier Karten oben tragen zwei einen Rahmen. Die TF Bank Mastercard Gold bringt bis zu 2.000 Euro Kreditrahmen von Beginn an mit und räumt 51 Tage zinsfreies Zahlungsziel ein. Die Instabank Visa startet bei 4.000 Euro und reicht bis 25.000 Euro. Beide verlangen ein regelmäßiges Einkommen — eine Bank, die einen Rahmen einräumt, gibt Kredit und will wissen, woraus er zurückkommt.

Kreditkarte sofort mit Geld: geht der Rahmen auch aufs Konto?

Bei einer der vier Karten ja. Für die Instabank Visa führt unsere Produktdatenbank eine Überweisungsfunktion: das Kreditlimit direkt aufs Girokonto, gegen 2 Prozent Gebühr. Aus dem Kartenrahmen wird damit Guthaben auf dem Konto. Ob und in welcher Höhe das möglich ist, entscheidet die Bank im Einzelfall.

Bei den übrigen drei bleibt der Rahmen in der Karte. Wer Bargeld will, hebt es am Automaten ab — was je nach Karte etwas kostet, die Werte stehen weiter unten in der Gebührentabelle.

Wie funktioniert eine virtuelle Kreditkarte?

Beim Bezahlen gibst Du Kartennummer, Gültigkeitsdauer und Prüfnummer ein — dieselben drei Angaben wie bei einer Karte aus Plastik. Für alle Beteiligten ist es derselbe Vorgang, und das Plastik fehlt nur. Was dabei im Hintergrund passiert, zeigt die Grafik: Eine Kartenzahlung läuft über mehrere Stationen, bis das Geld beim Händler ankommt.

Kreditkarte Funktionsweise bei der Bezahlung

Der Bezahlvorgang mit einer Kreditkarte

Hinter einer Kartenzahlung steht ein Zusammenspiel mehrerer Parteien: die herausgebende Bank, der Händler, sein Zahlungsabwickler und das Kartennetz von VISA oder Mastercard.

Im Laden zahlst Du über Apple Pay oder Google Pay: Karte einmal im Handy hinterlegen, Handy ans Terminal halten, fertig. Beide Dienste nehmen Kreditkarten und Debitkarten — C24 Bank und Nickel sind Debitkarten und laufen dort. Beide Dienste legen für den Bezahlvorgang jeweils eine eigene virtuelle Karte an, die nur der Bezahlung dient.

Wie erstelle ich eine virtuelle Kreditkarte?

In vier Schritten, und alle vier laufen am Bildschirm ab. Eine Wartezeit auf die Post gibt es nicht, weil nichts verschickt werden muss.

SchrittWas passiert
1. AntragFormular beim Anbieter ausfüllen: Name, Anschrift, Angaben zu Einkommen und Beschäftigung
2. LegitimationVideo-Ident per Smartphone oder ein vergleichbares Verfahren — vorgeschrieben, bevor eine Karte ausgegeben wird
3. EntscheidungDer Herausgeber prüft die Angaben und entscheidet. Wie lange das dauert, legt er selbst fest
4. FreischaltungNach der Zusage erscheinen die Kartendaten in der App und sind für Online-Zahlungen nutzbar

Ein fünfter Schritt kommt nur bei Karten auf Guthabenbasis dazu: aufladen. Bei Kredit- und Debitkarten entfällt er. Wer die Karte auch im Laden nutzen will, hinterlegt sie danach in Apple Pay oder Google Pay.

Was unterscheidet die virtuelle Kreditkarte von einer klassischen Kreditkarte?

Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Abrechnung. „Klassisch” meint meist eine Charge-Karte: Sie sammelt die Umsätze und rechnet am Monatsende ab, innerhalb eines festen Limits. Virtuell heißt dagegen nur, dass kein Plastik dabei ist — welcher Abrechnungsweg dahintersteht, entscheidet der Kartentyp.

Kreditkarte mit RahmenDebitkartePrepaid-Karte
Abrechnunggesammelt, meist zum Monatsendesofort vom Girokontosofort vom Guthaben
Verfügungsrahmenjaneinnein
Bonitätwird geprüftwird geprüftspielt keine Rolle, weil kein Kredit vergeben wird
virtuell verfügbarjajaja

Ein zweiter Unterschied ist das Tempo. Eine Karte aus Plastik muss produziert und verschickt werden, die PIN kommt getrennt hinterher. Die virtuelle Karte steht nach der Zusage bereit. Wer mit einem Eintrag bei der Auskunftei sucht, findet auf unserer Seite zur Kreditkarte ohne SCHUFA die Wege, die dann noch offen sind.

Welche Kosten fallen bei virtuellen Kreditkarten an?

Vier Posten entscheiden über den Preis: die Jahresgebühr, die Gebühr beim Bezahlen in fremder Währung, die Gebühr fürs Bargeldabheben und — nur bei Guthabenkarten — die Aufladegebühr. Ein fünfter kommt selten vor und fällt dann auf: die Freischaltungsgebühr. Manche Anbieter sperren eine Karte, die über Monate nicht genutzt wird, und lassen sich das Entsperren bezahlen. Die Werte der vier Karten aus unserem Vergleich, Stand September 2026:

KarteJahresgebührZahlung in FremdwährungBargeld im InlandBargeld im Euroraum
Instabank Kreditkartekeine2,49 %2,69 %2 %
TF Bank Mastercard Gold0 Euro000
C24 Bank0 Euro000
Nickel25 Euro1,00 Euro1,50 Euro2,50 Euro

Zwei Dinge fallen daran auf. Erstens kostet die Karte selbst bei dreien von vieren nichts — Geld verdienen die Anbieter am Einsatz, nicht an der Ausgabe. Zweitens liegen die Unterschiede beim Bargeldabheben und in fremder Währung, also genau dort, wo eine Karte im Alltag auffällt. Was eine Karte kostet, wenn ein Betrag über den Monat hinaus offen bleibt, steht in den Bedingungen des Herausgebers.

Wie kann die virtuelle Kreditkarte aufgeladen werden?

Aufladen musst Du nur eine Karte auf Guthabenbasis. Bei einer Debitkarte kommt das Geld vom Girokonto, bei einer Kreditkarte vom eingeräumten Rahmen — in beiden Fällen entfällt der Schritt. Die verbreitete Annahme, jede virtuelle Karte sei eine Prepaid-Karte, stimmt nicht: Von den vier Karten oben sind zwei Kredit- und zwei Debitkarten.

Wo aufgeladen wird, führen die Anbieter mehrere Wege: Überweisung, Echtzeitüberweisung, Lastschrift vom Girokonto, bei manchen auch Bareinzahlung im Handel. Der Unterschied zeigt sich vor allem in der Dauer. Eine gewöhnliche SEPA-Überweisung braucht in der Regel ein bis zwei Tage. Eine Sofortüberweisung und eine Umbuchung von einem Konto des herausgebenden Instituts brauchen weniger als eine Stunde und sind meistens direkt verfügbar. Ob der schnellere Weg etwas kostet, steht in der Preisliste des Anbieters.

Für wen lohnt sich eine virtuelle Kreditkarte?

Für alle, die online zahlen wollen und nicht auf die Post warten möchten. Auch bei schwächerer Bonität führt ein Weg dorthin, und er hängt am Kartentyp. Bei einer Debitkarte wie Nickel stellt sich die Bonitätsfrage nicht, weil kein Kredit vergeben wird — Nickel führt in unserer Produktdatenbank ausdrücklich das Merkmal ohne SCHUFA-Abfrage. Wer einen Rahmen braucht, landet bei einer Kreditkarte, und dort wird geprüft: bei Instabank ohne SCHUFA-Abfrage, aber mit Blick auf Bonität und Einkommen. Identifizieren muss sich in beiden Fällen jeder.

Dafür spricht

  • Tempo: Die Karte steht nach der Zusage bereit, statt in einigen Tagen im Briefkasten zu liegen.
  • Handy statt Karte: Über Apple Pay und Google Pay zahlst Du auch im Laden und am kontaktlosen Automaten.
  • Nichts zu verlieren: Eine Karte, die es als Plastik nicht gibt, kann auch nicht aus der Jacke fallen.
  • Kein neues Girokonto nötig: Bei Kreditkarten wird ein eigenes Kartenkonto geführt, das bestehende Konto bleibt, wo es ist.

Dagegen spricht

  • Kein Rahmen bei Debit und Prepaid: Wer Luft bis zum Monatsende braucht, kommt mit diesen beiden Typen nicht weit.
  • Aufladegebühren bei Guthabenkarten: Je nach Weg und Anbieter kostet das Nachladen etwas.
  • Ohne Plastik bleibt eine Lücke: Wo weder kontaktlos noch online geht — Mietwagenschalter, ältere Terminals —, brauchst Du die physische Karte.
  • Bargeld kostet: Abheben ist möglich, bei zwei der vier Karten aber gebührenpflichtig.

Virtuelle Kreditkarte in Österreich

GIROMATCH Österreich
Virtuelle Kreditkarte Österreich

Banken und Zahlungsdienstleister mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum dürfen ihre Dienste grenzüberschreitend anbieten. Deshalb sind viele Karten, die es in Deutschland gibt, auch in Österreich zu haben — was nicht heißt, dass jede es ist.

Von den vier Karten auf dieser Seite führt die TF Bank Mastercard Gold Österreich ausdrücklich mit: Sie ist als goldene Kreditkarte für Deutschland und Österreich ausgeschrieben. Bei den übrigen entscheidet der Anbieter, und die Antwort steht in seinen Bedingungen.

Karten mit virtueller Ausgabe im Vergleich

Der schnellste Weg bleibt die kostenlose Anfrage — danach siehst Du, welche Anbieter zu Deiner Situation passen. Wer direkt zum Anbieter will, findet die vier Karten hier:

Instabank Kreditkarte
Kreditlimit: 5,0
Geschwindigkeit: 4,5
Kosten: 4,0
Service: 3,0
RATING
4,1 von 5
⭐⭐⭐⭐
09/2026
  • 4.000 Euro Kreditrahmen sofort – bis zu 25.000 Euro
  • Virtuelle Visa-Karte sofort nach Genehmigung einsatzbereit
  • Keine Grundgebühr pro Jahr, keine SCHUFA-Abfrage
  • Monatliche 10 %-Rabatte durch den exklusiven 10 %-Club
Nickel
Konto & Karte: 4,0
Geschwindigkeit: 4,0
Kosten: 3,5
Service: 3,5
RATING
3,8 von 5
⭐⭐⭐⭐
09/2026
  • 1 Konto, 1 Karte, 1 IBAN: Ab €25,- Euro im Jahr
  • Ohne SCHUFA-Check, ohne Nachweise, einfach abschließbar
  • Für Personen aus über 190 Nationen
  • Mastercard Debitkarte für Zahlungen im In- und Ausland
  • Abschließbar online oder offline in Kiosks, Zeitschriftenständen, Lottoannahmestellen und mehr
C24 Bank
Geschwindigkeit: 5,0
Konto & Karte: 4,5
Kosten: 4,5
Features: 4,5
RATING
4,7 von 5
⭐⭐⭐⭐⭐
09/2026
  • Die Bank von Check24 mit Girokonto und Mastercard
  • Kostenloses Konto und 3 weitere Kontomodelle mit unzähligen Features
  • Attraktive Tagesgeldzinsen, Cashback-Option, Mastercard, virtuelle Kreditkarte und Girocard
  • Kombination mit Check24-Konto für Vertragsoptimierung, Sparmöglichkeiten
  • Premium-Konto mit kostenlosen Bargeldabhebung im In- und Ausland
TF Bank Mastercard Gold
Schnelligkeit: 5,0
Kreditrahmen und Karte: 4,5
Kosten: 3,5
Leistungen: 4,0
RATING
4,3 von 5
⭐⭐⭐⭐
09/2026
  • 0,- Euro, ohne Jahresgebühr
  • Kostenlos bezahlen weltweit
  • Verfügungsrahmen mit 51 Tagen zinsfreiem Zahlungsziel
  • Reiseversicherung und Cashback inklusive
  • Goldene Kreditkarte – für Deutschland und Österreich

Zu jeder Karte gibt es einen ausführlichen Bericht: Instabank, TF Bank Mastercard Gold, C24 Bank und Nickel.

GIROMATCH ist Kreditvermittler nach § 34c GewO und vergibt selbst keine Kredite. Über eine Anfrage entscheidet die Bank oder der Anbieter, nicht wir.

Häufig gestellte Fragen zur virtuellen Kreditkarte

Du gibst im Bezahlfenster Kartennummer, Gültigkeitsdauer und Prüfnummer ein — dieselben Angaben wie bei einer Karte aus Plastik. Manche Händler fragen zusätzlich den Namen und die Rechnungsadresse ab, viele verlangen danach eine Freigabe in der App oder per SMS.

Was danach passiert, hängt am Kartentyp: Eine Prepaid-Karte bucht vom Guthaben ab, eine Debitkarte vom Girokonto, eine Kreditkarte sammelt den Umsatz bis zur Abrechnung. Reicht Guthaben oder Rahmen nicht, wird die Zahlung abgewiesen.

Über Apple Pay oder Google Pay. Du hinterlegst die Karte einmal im Handy und hältst es an der Kasse ans Terminal — für den Händler ist das eine gewöhnliche Kartenzahlung. Bei C24 Bank und Nickel führt unsere Produktdatenbank beide Dienste.

Eine Grenze bleibt: Wo weder kontaktlos noch online geht, etwa an älteren Terminals, brauchst Du die physische Karte.

Ja, aber nur bei echten Kreditkarten. Prepaid- und Debitkarten wie die von C24 Bank oder Nickel geben nur aus, was aufgeladen oder auf dem Konto ist — ein Rahmen gehört nicht dazu.

Einen Rahmen tragen zwei Karten aus unserem Vergleich: die TF Bank Mastercard Gold mit bis zu 2.000 Euro von Beginn an und 51 Tagen zinsfreiem Zahlungsziel, und die Instabank Visa mit 4.000 bis 25.000 Euro, deren virtuelle Karte nach der Genehmigung einsatzbereit ist.

Für alle, die online zahlen wollen und nicht auf die Post warten möchten. Auch bei schwächerer Bonität führt ein Weg dorthin, und er hängt am Kartentyp.

Bei einer Debitkarte wie Nickel stellt sich die Bonitätsfrage nicht, weil kein Kredit vergeben wird — Nickel führt in unserer Produktdatenbank das Merkmal ohne SCHUFA-Abfrage. Wer einen Verfügungsrahmen braucht, landet bei einer Kreditkarte, und dort wird geprüft: bei Instabank ohne SCHUFA-Abfrage, aber mit Blick auf Bonität und Einkommen. Identifizieren muss sich in jedem Fall jeder.

Das hängt am Kartentyp, nicht daran, ob die Karte virtuell ist. Eine Kreditkarte sammelt die Umsätze und rechnet meist zum Monatsende ab, oft mit der Möglichkeit zur Teilzahlung. Eine Debitkarte bucht sofort vom Girokonto ab. Eine Prepaid-Karte zieht vom aufgeladenen Guthaben ab.

In allen drei Fällen siehst Du die Buchungen in der App des Anbieters.

Nein. Wer in Deutschland Zahlungskarten ausgibt, muss den Inhaber vorher identifizieren — deshalb steht bei jedem Anbieter ein Video-Ident oder ein vergleichbares Verfahren am Anfang.

„Ohne SCHUFA“ heißt nicht „ohne Ident“: Das eine ist eine Abfrage bei einer Auskunftei, das andere die Feststellung, wer Du bist. Anonym bleibt die Karte gegenüber dem Händler, nicht gegenüber dem Herausgeber.

In Deutschland praktisch nicht. Die Identifizierung steht vor der Ausgabe der Karte, daran führt kein Anbieter vorbei.

Was es gibt, ist ein schneller Weg: Video-Ident vom Sofa aus, wenige Minuten, danach liegen die Kartendaten in der App. Und es gibt Anbieter ohne SCHUFA-Abfrage — bei Nickel und Instabank führt die Produktdatenbank dieses Merkmal.

Ja. Nach Antrag, Identifizierung und Zusage liegt die Karte bei mehreren Anbietern direkt in der App. Vier Karten aus unserem Vergleich tragen dieses Merkmal: Instabank, TF Bank Mastercard Gold, C24 Bank und Nickel.

Die beiden Debitkarten arbeiten über das Konto, die beiden Kreditkarten über einen Verfügungsrahmen. Die physische Karte kommt bei allen später per Post — bei der Instabank Visa in sieben bis zehn Tagen.

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  • Börsenzeitung (2018)
  • Handelsblatt (2018, 2019)
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  • Finanz-Szene (2023)
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